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Die Rezensionsredaktion meldet Vollzug

Meine Publikationstätigkeit auf diesen Seiten war zuletzt alles andere als rege. Das hatte verschiedene Gründe: Umzug, mehrere Wochen ohne privaten Internetzugang, dann noch zwei Wochen Urlaub. Mittlerweile wirft das nahende Wintersemester aber seine langen Schatten — und flößt auch coolepark.de neues Leben ein.

Heute zunächst einmal eine kurze Vollzugsmeldung in Sachen “Publizistik“: Die korrigierten Fahnen für den Rezensionsteil (Ausgabe 3/08) sind in der vergangenen Woche an das Satzbüro gegangen, das Heft wartet nun auf den Druck. Redaktion und Produktion haben sich diesmal ein wenig in die Länge gezogen, was u. a. mit einer Umstellung des Layouts zusammenhängt. Nach längerer Vorlaufphase kann die neue “Publizistik”-Ausgabe nun aber im neuen optischen Gewande erscheinen — hoffentlich zum Vorteil der Leserschaft. Den 36 Rezensenten, die am neuen Heft mitgewirkt haben, danke ich für ihre Geduld.

Apropos Zahlen: Im Rezensionsteil konnten diesmal 68 Neuerscheinungen besprochen werden, 21 davon im Rahmen von Kurzbesprechungen. Im Vergleich zum bisherigen Jahresdurchschnitt bedeuten beide Werte eine leichte Steigerung. Leicht gesunken ist hingegen der Anteil der fremdsprachigen Literatur: Er lag diesmal nur bei sechs Prozent. Insgesamt wurden Bücher von 29 verschiedenen Verlagen berücksichtigt.

Gesondert hinzuweisen ist auf den Rezensionsessay von Judith Gentz und Anette Schauss. Die beiden Hamburger Kolleginnen haben sich auf breiter Literaturbasis mit dem Thema Medienmanagement auseinandergesetzt und nehmen vor allem einige neue Hand- und Lehrbücher kritisch in den Blick. Mehr dazu in Kürze hier!

Randnotiz

Am heutigen Sonntag ist die jährliche Winterlaufserie der LG Hamm gestartet. Auch ich war wieder dabei und habe mich mit 1300 anderen Läufern bei konstantem Nieselregen über den matschigen 10-Kilometer-Parcours gequält. Hier ausführlicher über diese Veranstaltung zu berichten, lohnt sich nicht — zumal meine persönliche Zielzeit eher unterdurchschnittlich war. Festhalten möchte ich aber eine kleine Randnotiz: Erst als ich nachmittags wieder zu Hause saß und meine Unterlagen sortierte, fiel mir auf, dass die Veranstalter mich diesmal nicht in der Hauptklasse gewertet haben, sondern erstmals bei den “Senioren” in der Klasse M30. Das hinterlässt einen merkwürdigen Nachgeschmack. Glücklicherweise fehlt mir momentan die Zeit, mich genauer damit auseinanderzusetzen…