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Journalismus in Krisenzeiten

Es ist eine regelmäßige Fluth und Ebbe, Ausdehnung und Zusammenziehung; immer in gewissen Zeiträumen fallen die Blätter vom Baume unserer Journalistik ab, seine Productionskraft erlischt dem Anscheine nach, in der That aber sammelt sie sich nur zu einem neuen, fruchtbaren Triebe, der ihn dann auch in kurzer Zeit wiederum mit neuem, frischem Grün umkleidet. (Prutz 1854: 10; zit. n. Conter 2003: 154f.)

Quellen:

Conter, Claude D. (2003): Kommunikationsgeschichte als Literaturgeschichte. Robert Eduard Prutz’ Geschichte des deutschen Journalismus (1845) als Vorläufer einer historischen Kommunikationswissenschaft. In: Blöbaum, Bernd/Neuhaus, Stefan (Hrsg.): Literatur und Journalismus. Theorie, Kontexte, Fallstudien. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, S. 137-158.

Prutz, Robert (1854): Der deutsche Journalismus, seine Vergangenheit, seine Wirksamkeit und Aufgabe für die Gegenwart. In: ders.: Neue Schriften. Zur deutschen Literatur- und Kulturgeschichte. Band 1. Halle: Schwetschke’scher Verlag, S. 1-103.

Mit dem JoJo durch die Medienkrise

jojo.jpgDie redaktionellen Arbeiten an der neuen Ausgabe unseres Dortmunder “Journalistik Journals” sind abgeschlossen. Genau rechtzeitig zur allgemeinen Medien- und Anzeigenkrise erscheint unser Themenheft “Journalismus und Wirtschaft”. Den insgesamt 28 mitwirkenden Autorinnen und Autoren sei an dieser Stelle nochmals für die Mitarbeit gedankt. Ich denke, wir haben wieder ein lesenswertes Heft zusammenbekommen, das sich differenziert mit den gegenwärtigen Umbrüchen in der Medienlandschaft auseinandersetzt. Einige ausgewählte Beiträge sind ab sofort online — unter anderem:

In der gedruckten Ausgabe finden sich noch viele weitere lesenswerte Texte. Die Printversion wird allerdings erst nach Ostern verschickt. Wer Interesse daran hat, in den Verteiler aufgenommen zu werden, kann sich gerne in der Redaktion melden!