Christoph Wiemers und ich haben an diesem Wochenende für die Lehrredaktionen am Dortmunder Institut für Journalistik ein zweitägiges Weiterbildungsseminar zu den Wechselwirkungen von Weblogs und Journalismus angeboten. Grundlage war ein Aufsatz zu den Potenzialen von Weblogs als Quelle journalistischer Recherche, den ich im vergangenen Jahr für einen Sammelband zur Quellenkritik in Wissenschaft und Journalismus verfasst habe. Der Band wird derzeit von Udo Branahl ediert.
Mein Text richtet sich gezielt an Journalistik-Studierende und versteht sich dementsprechend als Einführung in das Thema. Auf eine eigene Empirie habe ich bewusst verzichtet und stattdessen die verfügbare Literatur zum Thema zusammengetragen und ausgewertet. Wesentlich war mir eine möglichst große Praxisnähe, die vor allem in den zahlreichen Fallbeispielen im letzten Hauptteil des Aufsatzes zum Tragen kommt. Sie sollen (angehenden) Journalisten verdeutlichen, welche Möglichkeiten, aber auch welche Probleme Weblogs mit sich bringen, wenn sie als Instrument zur journalistischen Informationsbeschaffung eingesetzt werden.
Die Resonanz auf den Text, den ich innerhalb der Veranstaltung erstmals in größerer Runde vorgestellt habe, war insgesamt sehr positiv. Nichtsdestotrotz möchte ich ihn gerne auch hier (als Preprint) zur Diskussion stellen. Bis zur Veröffentlichung in gedruckter Form werden sicherlich noch ein paar Monate vergehen. Über kritische Anmerkungen, die zur Verbesserung des Aufsatzes beitragen, würde ich mich daher sehr freuen.









Diskussionswürdig
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