Eine interessante Masterarbeit über Knowledge Blogs entsteht derzeit am Institut für Medien und Bildungstechnologie der Universität Augsburg. Tamara Bianco führt zu diesem Zwecke eine Befragung durch — und ist auf der Suche nach bloggenden Wissenschaftlern, die daran teilnehmen. Ich bin diesem Wunsch gerade bereits nachgekommen. Jetzt gebe ich das Stöckchen weiter. Zum Fragebogen geht es hier! (via)
Tag-Archiv für 'befragung' pt. 2 von 2
Nach einem längeren Endspurt konnten wir heute die Schlussproduktion des neuen “Journalistik Journals” abschließen. Die Frühjahrsausgabe 2008 (Heft 1/2008) geht morgen in den Druck; die Auslieferung dürfte ab kommender Woche beginnen. Das Schwerpunktthema widmet sich diesmal den Arbeitsbedingungen im Journalismus. Unter dem Titel “Beruf: Journalist” diskutieren zehn Autorinnen und Autoren über aktuelle Entwicklungen rund um den journalistischen Arbeitsplatz.
Einige Beiträge sind bereits vorab auf der Webseite des “Journalistik Journals” zu finden — zum Beispiel:
Fokus: Beruf: Journalist. Zum gegenwärtigen Stand der Journalismusforschung — von Johannes Raabe
Schneller, vielfältiger, anspruchsvoller. Journalisten von morgen: Wer sind sie, was machen sie? — von Sylvia Egli von Matt
Bürgerreporter: Ergänzung mit vielfältigem Potenzial. Übernehmen Laien die Redaktionen? — von Philomen Schönhagen
Die unbekannten Medienmacher. Über freie Journalisten liegen kaum Daten vor — von Miriam Bunjes
Können, Köpfchen oder Körper? Zu den Karrierechancen von Frauen — von Tina Groll
Weitere Beiträge zum Themenschwerpunkt gibt es von Annika Sehl (”Ökonomisches Qualitätsmanagement? Wie die ARD-Anstalten mit Videojournalismus umgehen”), Frank Biermann (”Besser wird es nicht. Immer mehr Ein-Zeitungs-Kreise in NRW”), Judith Pfeuffer (”Macht der Journalismus krank? Ergebnisse einer Befragung”), Julia Eggs (”Volontariat unter der Lupe. Neue Daten zur journalistischen Ausbildungssituation”) und von mir (”Wider den Journalismus der Unterhosen. Ö1-Redakteur Rainer Rosenberg über Qualitätsberichterstattung in den Zeiten der Medienkonvergenz”).
Aber auch jenseits des Schwerpunktthemas bietet das JoJo wieder einigen Lesestoff. Hervorzuheben ist sicherlich der spannende Aufsatz von Ingo Fischer (”Eher unbekannt als anerkannt“), in dem er empirisch nachweist, dass ein Großteil der Journalisten noch nie etwas von Pressekodex und Presserat gehört hat. Unbedingt lesenswert sind aber auch die Beiträge von Karola Graf-Szczuka (”Die Persönlichkeit der Zeitungsleser. Neue Erkenntnisse zur Mediennutzung von Jugendlichen”), Nadine Bilke (”Qualität in der Krisen- und Kriegsberichterstattung. Ein Modell für einen konfliktsensitiven Journalismus”), Sonja Roy (”Auf dem Weg zur Unabhängigkeit. Korruption beeinflusst auch die bulgarischen Medien”) und Holger Noltze (”So eine richtig schöne Umstrittenheit. Ein Beitrag zur Debattenkultur im deutschen Feuilleton”).
Wer Interesse an den nicht-verlinkten Beiträgen hat, kann sich gerne an die Redaktion wenden. Wir stellen auch die gedruckten Hefte auf Anfrage kostenfrei zur Verfügung.
Steffen Büffel führt in Kooperation mit dem Tübinger Institut für Wissensmedien eine interessante Online-Befragung zum Thema Tagging durch. Ich habe selbst gerade schon teilgenommen und bin sehr gespannt auf die Ergebnisse. Weitere Teilnehmer sind natürlich herzlich willkommen. Mehr dazu hier!
Und wo wir gerade schon beim Thema sind: Auch die Online Journalism Review hat gegenwärtig eine spannende Frage der Woche: “What frustrates you about online journalism?” Interessant: Bislang lautet die Antwort mit der größten Resonanz: “Not enough time to pursue all ideas”. Allerdings ist die Teilnehmerzahl momentan wohl noch zu gering, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu Tage zu fördern. Deswegen: Mitmachen!









Diskussionswürdig
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