Archiv für die Kategorie 'Netzlese'

Media Accountability Practices on the Internet

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Only a few days after the presentation of the anthology “Mapping Media Accountability — in Europe and Beyond“, a second set of country reports from the comparative research project “Media Accountability and Transparency in Europe” (MediaAcT) is available online. The working paper series “Media Accountability Practices on the Internet“, coordinated by David Domingo and Heikki Heikkilä, explores the opportunities and challenges of web-based instruments of media observation all around the globe. The working papers are the product of over 80 in-depth interviews with experts, media professionals and activists, and will form the empirical basis of an international comparison of the role of digital technologies in media accountability. The series includes reports from European countries (Bulgaria, France, Finland, Germany, the Netherlands, Poland, Serbia, the United Kingdom), Arab countries (Jordan, Lebanon, Syria, Tunisia) and the USA. All papers are available for download on the MediaAcT website.

My own contribution, originating from a collaboration with Huub Evers, focuses on web-based accountability processes in German journalism. Our summary:

While trust in German journalism is being challenged by recurrent journalistic misbehavior, the necessity of a functioning media accountability landscape is more pressing than ever. In fact, the German media system offers a notable variety of self-regulatory instruments that aim at safeguarding the quality of journalistic reporting. Their effects, however, seem to be limited: The German Press Council is taunted as a “toothless tiger” because of its lack of sanctioning power; media journalism has to cope with its inevitable problems of self-referentiality; and accountability mechanisms on the level of the newsroom are only slowly gaining ground.

This report discusses the potentials and pitfalls of web-based accountability processes in German journalism. Can they complement traditional instruments of journalistic self-regulation and compensate their deficiencies? Can they accomplish a better involvement of civil society actors in the debate about journalistic quality? As an analysis of the current data on Internet usage in Germany shows, the conditions are quite favorable: The Internet has a rising significance in people’s everyday life; however, the disposition to actively participate in the production of online contents is still low in most parts of the society – just as the willingness of many newsrooms to support user integration.

Qualitative expert interviews, which were conducted for this report, demonstrate that a considerable diversity of online practices fostering media accountability in Germany has been developing in recent years. Different case studies substantiate the assumption that the multitude of new voices, which is characteristic for the novel kind of media criticism in the Social Web, may well have a positive impact on practical journalism. At the same time, it becomes clear that recent innovations in media accountability are far from being a panacea for the deficits of traditional journalistic self-regulation. Particularly, the editorial handling of journalistic mistakes still leaves much room for improvements. The case of user comments on online news stories shows that web-based accountability processes may even lead to new ethical problems which have not been tackled systematically so far.

More details can be found in the PDF version of the report. The complete bibliographical data:

Huub Evers/Tobias Eberwein (2011): Can a million toothless tigers make a difference? Potentials and pitfalls of web-based accountability processes in German journalism. MediaAcT working paper 4/2011. Journalism Research and Development Centre, University of Tampere. URL: http://www.mediaact.eu/online.html

Photo: Vortexx/photocase.com

Öffentlichkeit durch Wissenschaft. Zum Programm Horst Pöttkers

In der aktuellen Ausgabe des FPS-Newsletters ist ein kurzes wissenschaftliches Porträt über Horst Pöttker erschienen, das ich als Grußadresse anlässlich seines 65. Geburtstages beigesteuert habe. Da der Text mit allerlei unschönen Satzfehlern durchzogen ist, dokumentiere ich den Wortlaut hier noch einmal ohne Trennstriche.

1996, als Horst Pöttker seine Antrittsvorlesung am Dortmunder Institut für Journalistik hielt, war der Status der Journalistik als eigenständige Disziplin im System der Wissenschaften noch weitgehend ungeklärt. In seinem Vortrag machte der frisch berufene Professor für Theorie und Praxis des Journalismus es sich daher zur Aufgabe, ein „Programm der Journalistik“ zu skizzieren. Es kreiste im Wesentlichen um zwei Fragen: Was ist die konstitutive gesellschaftliche Aufgabe von Journalismus? Was kann die Wissenschaft, was kann die Journalistik zur Erfüllung dieser Aufgabe, dem Herstellen von Öffentlichkeit, beitragen? Die Beantwortung dieser beiden Fragen ist gleichsam eine Art Leitmotiv für die gesamte Berufsbiographie Horst Pöttkers, das er seit seinen Studientagen bis heute in verschiedensten Rollen und Funktionen aufgegriffen hat. Sein „Programm der Journalistik“ liest sich daher auch wie ein Programm seiner selbst.

Horst Pöttker studierte in Hamburg, Zürich und Kiel Soziologie, Philologie, Philosophie und Mathematik, bevor er seinem Lehrer Paul Trappe an die Universität Basel nachfolgte. Sein dortiges Studium schloss er 1978 mit der Promotion im Fach Soziologie ab. Aus seinen langjährigen Recherchen entstand das 1023 Seiten schwere Buch „Zum demokratischen Niveau des Inhalts überregionaler westdeutscher Tageszeitungen“, das in verschiedener Hinsicht charakteristisch für seine weitere berufliche Tätigkeit ist: Zum einen legte er damit ein methodologisches Fundament im Geiste des Kritischen Rationalismus, das ihm als Wissenschaftler bis heute Halt gibt. Zum anderen verdeutlichte er mit der Studie einen gesellschaftskritischen und aufklärerischen Anspruch, der auch gegenwärtig noch sein Verständnis von Wissenschaft und Journalismus prägt. Dieser Anspruch spiegelte sich auch in seiner praktisch-journalistischen Tätigkeit für die „Blätter des iz3w“, der Zeitschrift des Freiburger „informationszentrums 3. welt“, für die er während und nach seiner Baseler Zeit als Redakteur arbeitete.

Nach seinem Ausscheiden beim iz3w wandte sich Horst Pöttker wieder mehr dem Wissenschaftsbetrieb zu. Nach Lehraufträgen an der Universität Freiburg und an der Bundeswehr-Universität Hamburg nahm er 1982 eine Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Siegener Soziologie-Lehrstuhl von Rainer Geißler an. Nur drei Jahre später zog es ihn jedoch zurück in den praktischen Journalismus: Horst Pöttker wurde Alleinredakteur von „medium“, der medienjournalistischen Zeitschrift des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP), die er zu einer anerkannten Reflexionsinstanz für den Journalismus machte. Das ständige Wandeln zwischen den Welten, der Versuch eines Brückenschlags zwischen wissenschaftlicher Forschung und journalistischer Praxis – dies ist ein typisches Merkmal für das professionelle Selbstverständnis Horst Pöttkers. Es ist daher nur konsequent, dass er auch während seiner Arbeit beim GEP weiterhin wissenschaftlich tätig war, 1992 für drei Jahre eine Gastprofessur für Ethik der Kommunikationsberufe an der Universität Leipzig übernahm und 1995 auch noch Vertretungsprofessor an der Universität Dortmund wurde – all dies wohlgemerkt parallel zur Redakteurstätigkeit für „medium“.

1996 erwarb Horst Pöttker die Venia Legendi für das Fach Soziologie (mit dem Schwerpunkt Soziologie der Kommunikation und der öffentlichen Meinung). Seine Siegener Habilitationsschrift veröffentlichte er unter dem Titel „Entfremdung und Illusion. Soziales Handeln in der Moderne“. In dieser Arbeit spürt er im Anschluss an Max Weber und Theodor Geiger der Frage nach, warum sich Individuen von den komplexen Organisationen der Moderne manipulieren lassen und welche Optionen zur Reduktion derartiger Fremdbestimmungstendenzen bereitstehen. Auch hier macht sich ein deutlich aufklärerischer Anspruch bemerkbar, der Horst Pöttkers wissenschaftlichen Analysen bis heute innewohnt.

Im Jahr seiner Habilitation nahm Horst Pöttker einen Ruf auf die Dortmunder Professur für Theorie und Praxis des Journalismus an. Wesentliche – wenn auch nicht alle – Bausteine seiner Tätigkeit am Institut für Journalistik der Universität Dortmund hat er bereits in seiner Antrittsvorlesung vorgezeichnet:

  • Universitätsmedien: Ein wesentlicher Vorteil der hochschulgebundenen Journalistenausbildung ist die Option, Studierenden durch die Tätigkeit in Lehrredaktionen ein Experimentierfeld zu bieten, das Forschung, Lehre und Berufspraxis integriert. Horst Pöttker hat an der Organisation und Ausgestaltung der Dortmunder Lehrredaktionen aktiv mitgewirkt und zudem mit dem „Journalistik Journal“ und seinem Online-Pendant „Medien Monitor“ zwei medienjournalistische Foren ins Leben gerufen, in denen sich Journalistik-Studierende in kritischer Medienbeobachtung üben.
  • Berufsethik: Eine systematische Berufsethik für Journalisten kann und soll dabei helfen, professionelle Qualitätsstandards des Journalismus zu begründen, um damit die Erfüllung der Öffentlichkeitsaufgabe zu erleichtern. Horst Pöttker hat diese Zielsetzung durch seine zahlreichen Analysen zur Qualität im Journalismus und zur Medienselbstkontrolle, vor allem durch seine kritische Exegese der Publizistischen Grundsätze des Deutschen Presserats, nachhaltig vorangetrieben. Dies spiegelt auch sein Engagement als Mitbegründer und Vorsitzender des „Vereins zur Förderung der publizistischen Selbstkontrolle“ (FPS) und als Geschäftsführer der „Initiative Nachrichtenaufklärung“ (INA).
  • Aufbereitung von Sachwissen: Qualitätsvoller Journalismus ist nur unter Einbeziehung von berufsnotwendigem Sachwissen möglich. Horst Pöttker konnte dieser Einsicht als Hochschullehrer vor allem durch seine Expertise in der empirischen Sozialforschung gerecht werden. Gemeinsam mit Bernd Klammer hat er ein Methodenlehrbuch für die wissenschaftliche Journalistenausbildung konzipiert, das inzwischen zur Standardliteratur gehört. Und auch seine umfangreichen Forschungen zur „Medialen Integration von ethnischen Minderheiten in Deutschland, den USA und Kanada“ im Rahmen des Siegener DFG-Sonderforschungsbereichs/Forschungskollegs „Medienumbrüche“ dürfen als notwendiges gesellschaftswissenschaftliches Rüstzeug für den journalistischen Berufsalltag gelten.
  • Elementarpublikationen: Grundlagenliteratur ist für eine Wissenschaftsdisziplin wie die Journalistik nicht nur wichtig, um ein systeminternes Selbstbewusstsein herauszubilden; sie ist auch ein notwendiges Bindeglied zur journalistischen Praxis, die die Befunde des Fachs natürlich erst einmal wahrnehmen muss, um mit ihnen zu wachsen. Horst Pöttker pflegt die Verbindung zwischen Journalistik und Journalismus nicht nur mit der Herausgabe der bereits erwähnten Publikationen „Journalistik Journal“ und „Medien Monitor“. Er hat, gemeinsam mit Fachkollegen, auch ein Basiswerk zur „Stilistik für Journalisten“ vorgelegt, das 2010 in zweiter, erweiterter Auflage erscheint, sowie über viele Jahre die Edition eines „Deutsch-russischen Wörterbuchs der Journalistik“ angetrieben, dessen erster Teilband ebenfalls kurz vor der Veröffentlichung steht.

Ein wesentliches Anliegen Horst Pöttkers harrt freilich noch der Umsetzung: die Erarbeitung einer konsistenten Berufsgeschichte des Journalismus, die die Entstehung und Entwicklung der Profession im Kontext der Aufgabe Öffentlichkeit von Beginn an nachzeichnet. Zu einigen Episoden dieser Geschichte, etwa zur Bedeutung des Judentums für den modernen Journalismus, zur Entstehung des Nachrichtenparadigmas oder zu Journalismus und Öffentlichkeit im Nationalsozialismus, hat er zwar bereits bemerkenswerte Analysen präsentiert – teilweise mit beträchtlichem öffentlichem Nachhall. Dass eine Gesamtdarstellung jedoch noch auf sich warten lässt, liegt wohl auch an den kniffligen hochschulpolitischen Problemen, denen sich Horst Pöttker an der Universität Dortmund bis 2008 als Prodekan für Haushalt und Organisation und seitdem als Dekan der Fakultät Kulturwissenschaften mit einiger Leidenschaft gewidmet hat und weiterhin widmet. Seine professionshistorische Weiterentwicklung der Pressegeschichte dürfte damit zum Alterswerk werden. Am 29. Dezember ist Horst Pöttker 65 Jahre alt geworden.

Medienblogs im Selbstgespräch

Christiane Schulzki-Haddouti hat mich eingeladen, für “KoopTech” an einer Art Jahresrückblick mitzuwirken, der für die vergangenen zwölf Monate einige Entwicklungen im Social Web pointiert. Ich habe mich gerne beteiligt — auch weil sich dadurch eine schöne Gelegenheit bot, erste Befunde aus einem Forschungsprojekt zu den Potenzialen und Problemen von Medienblogs zusammenzutragen. Meine Sichtweise auf dieses Thema hat sich im Verlauf der Projektphase auffällig gewandelt: Während ich die Möglichkeiten medienkritischer Blogs zunächst sehr optimistisch betrachtet habe, hat sich nach meiner systematischen Inhaltsanalyse eine gewisse Ernüchterung eingestellt. Mehr dazu in meiner Kolumne, die — wie ich erfreut sehe — bereits jetzt einige Resonanz hervorruft.

Detaillierte Ergebnisse aus meiner Studie werde ich im kommenden Jahr vorstellen — unter anderem auf der nächsten SGKM-Jahrestagung zum Thema “Online-Kommunikation: Aktuelle Tendenzen und Dynamiken”, die im März in Luzern stattfindet. In der vergangenen Woche erreichte mich die frohe Kunde, dass mein dort eingereichtes Paper angenommen wurde.

Rezensionswesen

Dem Verriss haftet immer etwas Peinliches an. Wer Vergnügen am Verreißen hat, der setzt sich immer dem Verdacht aus, dass er ein Wichtigtuer sei, ein Anfänger, ein Grünschnabel, ein kleiner Mensch, der einem großen gegens Schienbein tritt, damit er, wenn der Große fällt, auf den herabschauen kann. Dem Werk der Liebe gibt auch der Leser lieber recht, wer hasst, soll damit nicht fremde Leute belästigen.

Quelle:

Seidl, Claudius (2009): Gute Bücher, die wir hassen. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 8. März 2009, S. 23

Nieman Foundation rüstet sich für die digitale Zukunft

Die Nieman Foundation for Journalism an der Harvard University, bislang vor allem für ihre traditionsreichen Fellowship-Programme und ihre Aktivitäten zum Narrativen Journalismus bekannt, hat ein spannendes neues Projekt: das Nieman Journalism Lab. Ziel ist es “to help journalism figure out its future in an Internet age”. Geplant sind einige viel versprechende Forschungsinitiativen in Kooperation mit der Harvard Business School, dem Berkman Center for Internet and Society und dem Hauser Center for Nonprofit Organizations. Gemeinsam sollen neue Geschäftsmodelle entwickelt und Best-Practice-Beispiele identifiziert werden, um vor allem Printjournalisten dabei zu helfen, mit den Herausforderungen der Medienkonvergenz umzugehen.

Ergebnisse aus diesen Forschungsvorhaben liegen bislang nicht vor. Schon jetzt interessant ist aber das Projekt-Blog. Ein Redaktionsteam um Nieman-Fellow Joshua Benton beobachtet dort seit Mitte Oktober 2008, wie traditionelle Medienunternehmen sich bei ihren Vorstößen in die Welt des digitalen Journalismus schlagen — oder daran scheitern. Die Produktivität der drei Redakteure ist durchaus beachtlich: Schon jetzt gibt es mehr als 50 Postings. Die Resonanz von außen hält sich zwar noch in Grenzen, aber das kann ja noch werden. Es lohnt sich auf jeden Fall, das Projekt im Blick zu behalten.

Auf Josh Benton habe ich vor gut einem halben Jahr übrigens schon einmal hingewiesen. Damals hatte er mit einem Vortrag zu den Parallelen zwischen Blogging und Erzähljournalismus auf sich aufmerksam gemacht und dafür ein Sonderlob von Roy Peter Clark eingeheimst. Mal sehen, wie das Feedback für das neue Projekt ausfällt…

Medienblogs: Offene Fragen für die Forschung

Die Blogosphäre ist in den vergangenen Jahren zu einem beliebten und viel diskutierten Forschungsobjekt geworden. Erstaunlicherweise ist eine Weblog-Gattung im wissenschaftlichen Diskurs lange vergleichsweise unterrepräsentiert geblieben: die der Medienblogs. In einem neuen Beitrag für die aktuelle Ausgabe der “Neuen Gegenwart” versuche ich, die bisherigen Forschungsbemühungen zu diesem Genre Revue passieren zu lassen, um davon ausgehend noch ungeklärte Aufgaben für die wissenschaftliche Erörterung zu identifizieren. Aktueller Anlass ist die Veröffentlichung des jüngsten Tagungsbandes der DGPuK-Fachgruppen „Computervermittelte Kommunikation“ und „Journalistik und Journalismusforschung”, der neben anderen Texten auch zwei lesenswerte Beiträge zum Thema Medienblogs enthält. Wer die beiden Aufsätze von Susanne Fengler und Kristina Wied/Jan Schmidt nebeneinanderlegt, dem eröffnen sich ohne Frage neue Möglichkeiten zur Beschreibung des medienkritischen Potenzials der Blogosphäre. Gleichzeitig wird jedoch deutlich, dass die (kommunikations)wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Gattung der Medienblogs gerade erst begonnen hat.

Mein kurzer Aufsatz ist als eine Art Bestandsaufnahme zu verstehen, da ich in naher Zukunft ein eigenes Forschungsprojekt in diesem Themenfeld plane. Doch dazu später mehr. Heute begnüge ich mich mit einem Link auf den genannten Text, in dessen Fazit einige offene Fragen zur weiteren Bearbeitung gebündelt sind.

Literatur:

Fengler, Susanne (2008): Media WWWatchdogs? Die Rolle von Blogs für die Medienkritik in den USA. In: Quandt, Thorsten/Schweiger, Wolfgang (Hrsg.): Journalismus online – Partizipation oder Profession? Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 157-171.

Wied, Kristina/Schmidt, Jan (2008): Weblogs und Qualitätssicherung. Zu Potenzialen weblogbasierter Kritik im Journalismus. In: Quandt, Thorsten/Schweiger, Wolfgang (Hrsg.): Journalismus online – Partizipation oder Profession? Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 173-192.

Befragung: Bewegtbild im Internet

Die Leipziger Kollegen Ansgar Zerfaß und Harald Rau führen derzeit eine interessante Erhebung zur journalistischen Nutzung von Bewegtbildern im Internet durch. Dafür werden “Entscheider in Redaktionen, Nachrichtenagenturen und Freelancer” gebeten, sich an einer Online-Befragung zu beteiligen. Im Mittelpunkt stehen u. a. folgende Leitfragen: “[W]ie werden Bewegtbilder produziert, welche Kompetenzen sind gefragt, was bedeutet das für journalistische Standards?”

Die Befragung ist Teil des Leipziger Forschungsprojekts “Bewegtbildkommunikation im Internet – Herausforderung für Journalismus und PR” und wird zusammen mit news aktuell umgesetzt. Mitmachen kann man noch bis zum 25. Juli 2008. Zum Fragebogen geht es hier!