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Call: DGPuK-Jahrestagung in Dortmund

Die DGPuK kommt nach Dortmund. Die nächste Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft wird vom 1. bis zum 3. Juni 2011 am Institut für Journalistik der Technischen Universität stattfinden. Unser Organisationskomitee arbeitet bereits seit einiger Zeit am Call for Papers für die Tagung. Seit heute wird er nun über die offiziellen Kanäle des DGPuK-Vorstands gestreut.

Inhaltlich dreht sich diesmal alles um das Verhältnis zwischen Kommunikationswissenschaft und Medienpraxis. Unter dem Titel “Theoretisch praktisch!?” haben wir verschiedene mögliche Themenbereiche skizziert, die im Rahmen der Tagung intensiver diskutiert werden können:

  • In seinen Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Kommunikations- und Medienwissenschaft in Deutschland mahnt der Wissenschaftsrat an, das Fach solle die notwendigen “Voraussetzungen für eine profunde kommunikations- und medienwissenschaftliche Beratung von Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit” schaffen. Aber: Versteht sich das Fach (auch) als anwendungsorientierte Wissenschaft – mit welchen Konsequenzen für die Forschung? Von welchem Praxisbegriff geht die Kommunikations- und Medienwissenschaft aus, und welche Forschungsfragen und -projekte spiegeln dies exemplarisch? Unter welchen besonderen – auch wissenschaftspolitischen – Bedingungen hinsichtlich eines Anwendungsbezugs agiert hier die Kommunikations- und Medienwissenschaft? Wie gestaltet sich das Verhältnis von Kommunikationswissenschaft und Politik, Wirtschaft sowie Öffentlichkeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz?
  • Die Theorienvielfalt in der deutschsprachigen Kommunikations- und Medienwissenschaft nimmt seit einigen Jahren zu. Inwiefern erlauben etablierte und innovative Theorieansätze einen (kritischen) Zugriff auf die soziale Praxis der Medien? Bieten sich mit Blick auf den wachsenden Theorienpluralismus neue Anknüpfungspunkte für den Dialog mit den “Stakeholdern” unseres Fachs? Welche Forschungsprojekte könnten exemplarisch für die These stehen, dass “nichts so praktisch ist wie eine gute Theorie”? Welche Funktionen erfüllen kommunikationswissenschaftliche Theorien für den Alltag in den Kommunikationsberufen, welche Spannungen zwischen Grundlagenforschung und Anwendungsorientierung können exemplarisch anhand von Forschungsprojekten aufgezeigt werden?
  • In einer Zeit des Medienwandels und der Medienkonvergenz erscheinen etablierte Medienstrukturen in vielerlei Hinsicht reformbedürftig. Welche prognostischen Qualitäten hat die Kommunikations- und Medienwissenschaft in dieser spezifischen Umbruchsituation, welche Forschungsarbeit wird hierzu geleistet? Welche Policy-Relevanz besitzt sie und wie beeinflussen Forschungsergebnisse (potenziell) Entscheidungen der relevanten Akteure in Medienpolitik und Medienpraxis? Welche ethischen Probleme ergeben sich für die Kommunikationswissenschaft aus der angewandten Forschung – zumal, wenn profitorientierte Medienunternehmen Auftraggeber sind? Welche Praxis-Relevanz hat die international vergleichende Forschung, und wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen Theorie und Praxis in internationaler Perspektive?
  • Vor allem die dynamische Diversifizierung der computervermittelten Kommunikation hat im Mediensektor zuletzt zahlreiche Innovationen ermöglicht, die in der Kommunikations- und Medienwissenschaft zeitversetzt thematisiert und analysiert wurden. Welche Fragestellungen stehen gegenwärtig im Zentrum der Forschung – und wie lässt es sich angesichts dieses “time lags” rechtfertigen, das Fach als Motor der Medienentwicklung zu verstehen? Kann es, darf es aktiven Einfluss auf diese Entwicklung nehmen? Welche Forschungsarbeiten könnten dies beispielhaft verdeutlichen?
  • Inwiefern wird das Potenzial von Forschung und Ausbildung in unserem Fach genutzt, um in einer sich wandelnden Medienlandschaft “Zukunftslabor” und “Think Tank” für Qualität in den Medien zu sein? Welcher Stellenwert kommt der Kommunikations- und Medienwissenschaft bei der Optimierung von Produktionsprozessen und Produkten medienvermittelter Kommunikation zu? Welchen Einfluss kann und soll sie auf sprachliche und visuelle Aspekte der Medienproduktion nehmen? Dies sind für die Journalistik zentrale Fragestellungen, ebenso aber für die politische Kommunikation, die Nutzerforschung und die PR- und Werbeforschung.
  • (Wie) nutzt die Kommunikations- und Medienwissenschaft ihr Potenzial als Akteur der Medienkritik? Diese Fragestellung erscheint umso relevanter, als die Foren für Medienkritik in vielen etablierten Massenmedien nicht zuletzt in Folge der Medienkrise schwinden. Wie politisch kann bzw. darf die Kommunikationswissenschaft selbst hierbei sein? Und wie viel Medienpräsenz braucht die Kommunikations- und Medienwissenschaft, um sich in einer von wachsendem Wettbewerb gekennzeichneten Hochschullandschaft zu legitimieren? Wie kann, wie soll sich das Verhältnis zwischen der Kommunikations- und Medienwissenschaft und der Medienpraxis in Zukunft strategisch gestalten? Was lehrt der Blick auf andere Fächer, was der Blick ins Ausland?
  • Gerade im Bereich der Rezeptions- und Wirkungsforschung bieten sich zahlreiche Anknüpfungspunkte an die Medien- und Kommunikationspraxis, etwa bei Problemstellungen aus den Bereichen der Publikumsforschung, Programmplanung, Medienmanagement, Marketing, aber auch in Medienpädagogik und politischer Kommunikation. Worin gründet die praktische Relevanz der aktuellen Rezeptions- und Wirkungsforschung, worin die Theorierelevanz gegenwärtiger Rezeptionsprozesse? Lassen sich mögliche Wechselbeziehungen zwischen Forschung und Medienpraxis institutionalisieren?
  • Die unterschiedlichen Traditionen der Kommunikations- und Medienwissenschaft unterscheiden sich auch aufgrund ihrer differierenden Bezüge zur Kommunikations- und Medienpraxis. Welche “Karriere” hat die Forderung nach praxisorientierter Forschung in der fachgeschichtlichen Entwicklung der Kommunikations- und Medienwissenschaft durchlaufen? Beispielhaft kann hier die kommunikationswissenschaftliche Gender-Forschung genannt werden, die sich seit den 1970er Jahren intensiv mit praxisbezogenen Fragestellungen – und deren (gesellschafts)politischer Relevanz – beschäftigt hat. Durch die Beantwortung dieser Fragen will die Tagung nicht zuletzt dazu beitragen, über eine Analyse der Geschichte angewandter Kommunikations- und Medienforschung zu einer Präzisierung des gegenwärtigen Selbstverständnisses der Disziplin beizutragen.

Vortragsvorschläge zu diesen und anderen Themen können ab dem 1. September 2010 über die dann freigeschaltete Tagungshomepage www.dgpuk2011.de eingereicht werden. Deadline ist der 15. Oktober 2010. Weitere Infos im vollständigen Call for Papers!

Call: Medienlogik und Medienrealität

Der Call for Papers für die nächste Tagung der DGPuK-Fachgruppe Journalistik/Journalismusforschung macht gerade die Runde. Es handelt sich um eine Gemeinschaftstagung mit der Fachgruppe Mediensprache/Mediendiskurse, die vom 9. bis zum 11. Februar 2011 in Tübingen stattfinden wird. Der Titel der Veranstaltung lautet “Medienlogik und Medienrealität”. Einreichungen sind zu folgenden Themenfeldern möglich:

  • Welche Anforderungen sind an Theorien und Methoden zu stellen, um die Phänomene Medienlogik und Medienrealität zu beschreiben und zu analysieren? Welche Ansätze aus der Journalismusforschung oder anderen Disziplinen können fruchtbar gemacht werden (z. B. empirische Sozialforschung, Linguistik)?
  • Welche Diagnosen lassen sich aus Untersuchungen zu medienvermittelten Diskursen in den Bereichen Politik, Recht, Ökonomie, Sozio-Kulturelles u. a. für die Funktionsprinzipien des Journalismus und die Strukturen der medialen Darstellungslogik ableiten?
  • Welche Präsentationslogiken entwerfen und setzen Journalisten um? Mit welchen Mitteln (Sprache, Bilder, sonstige Handlungen) werden sie realisiert? Welche Strategien bestimmen die thematische Aufbereitung? Sind dadurch neue Genres entstanden (z. B. Narrativer Journalismus und Storytelling)?
  • Führen Veränderungen der Präsentationslogiken zu einer Veränderung journalistischer (Nachrichten-)Sprache? Zieht beispielsweise durch Tendenzen zur Boulevardisierung und Personalisierung zunehmend die Alltagssprache in Print- und elektronische Medien ein? Gibt es aufgrund der Diversifizierung des publizistischen Marktes (z. B. Very-Special-Interest-Zeitschriften) und der Segmentierung des Publikums in Informationssucher und Intensivnutzer von Unterhaltungsangeboten einen stärkeren Einfluss von Jargons auf der einen und Fachsprachen auf der anderen Seite?
  • Was bedeuten die oben skizzierten Entwicklungen für die normativen Funktionen des Journalismus? Kann er unter diesen Bedingungen noch die Anforderungen nach objektiver Information und Reduktion von Komplexität erfüllen?
  • Wie steuern die neuen Erzähltechniken, Präsentationsstile und Formate die Aufmerksamkeit des Publikums? Wie nimmt das Publikum wahr, was die Medien als Realität präsentieren? Ist die Logik der Medien auch die Logik des Publikums?

Abgabeschluss ist der 4. Oktober 2010. Zum vollständigen Call geht es hier!

Brauchen wir einen Presserat für den Online-Journalismus — und wenn ja, wie viele?

“Journalismus in einer digitalen Welt — Prognosen, Erwartungen, Fragen” lautete der Titel einer Fachtagung, die heute auf Einladung des Instituts für Zeitungsforschung in Dortmund stattfand. Inhaltlich drehte sich alles um die aktuellen Wandlungserscheinungen im Journalismus: Claus Eurich sprach über “Die neue mediale Unübersichtlichkeit als ethische und inhaltliche Herausforderung”, Klaus Meier “Über die Veränderung publizistischer Qualität durch das Internet” und Christian Nuernbergk schließlich über die “Chancen einer integrierten Öffentlichkeit” im Web 2.0.

Ich selbst hatte das (zweifelhafte) Vergnügen, am frühen Nachmittag parallel zum zweiten WM-Gruppenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu referieren. Die ganz große Fluktuation, die ich zunächst befürchtet hatte, blieb dann allerdings doch aus, sodass ich ausreichend Ruhe hatte, um meine Befunde zu präsentieren. Für meinen Vortrag hatte ich die Beschwerdearbeit des Deutschen Presserats im Jahr 2009 analysiert — dem ersten Jahr, in dem der Presserat nicht mehr nur für Presse-Erzeugnisse, sondern auch für online-journalistische Publikationen zuständig war. Im Ergebnis zeigte sich, dass vor allem der Umgang mit Nutzerkommentaren und sonstigem User Generated Content den Presserat vor Herausforderungen stellt, die eine Neuausrichtung der journalistischen (Presse-)Selbstkontrolle notwendig machen.

Für Interessierte stelle ich im Folgenden die Präsentationsmaterialien zur Verfügung:

Das vollständige Programm der Tagung findet sich hier.

MEDIADEM: Europäische Medienpolitik revisited

medidem.pngIn Athen fand gestern und vorgestern der Auftakt-Workshop des international vergleichenden Forschungsprojektes MEDIADEM (”European Media Policies Revisited: Valuing and Reclaiming Free and Independent Media in Contemporary Democratic Systems”) statt. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen der Medienpolitik in 14 europäischen Staaten zu untersuchen und Entwicklungsperspektiven für eine freiheitliche und demokratische Medien(selbst)regulierung aufzuzeigen. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird von der Hellenic Foundation for European and Foreign Policy (ELIAMEP) koordiniert. Ebenso wie unser Dortmunder Projekt zur “Media Accountability and Transparency in Europe” (MediaAcT) wird es im siebten Forschungsrahmenprogramm der EU finanziell gefördert.

Gemeinsam mit Susanne Fengler, die auch im Advisory Board von MEDIADEM aktiv ist, habe ich an dem Workshop teilgenommen, um Kooperationsmöglichkeiten für das MediaAcT-Projekt auszuloten. Tatsächlich gibt es gewisse Schnittmengen, die einen vielversprechenden Austausch sinnvoll erscheinen lassen. Sicherlich werden wir die Zusammenarbeit zwischen den beiden Projekten sehr bald intensivieren. Die nächste Möglichkeit dazu bietet sich in der kommenden Woche, wenn Evangelia Psychogiopoulou, die Koordinatorin von MEDIADEM, uns beim nächsten MediaAcT-Arbeitstreffen in Estland einen Besuch abstatten wird.

Bringing structure into IALJS

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Am Samstag ist an der Roehampton University in London die fünfte Jahrestagung der International Association for Literary Journalism Studies (IALJS) zu Ende gegangen. Hinter dem recht allgemeinen Tagungstitel “Literary Journalism: Perspectives and Prospects” verbargen sich 14 inhaltliche Panels mit insgesamt 50 Fachvorträgen. Schon ein flüchtiger Blick in das Programm zeigt, dass die einzelnen Beiträge ein beachtliches thematisches Spektrum abdeckten und dabei auch unterschiedlichste Fachrichtungen zu Wort kamen.

Ich selbst habe mich mit einem Theoriebeitrag beteiligt. Unter dem Titel “Bringing in structure: A systems-theoretical view on literary journalism” habe ich die theoretische Fundierung meines Dissertationsprojektes vorgestellt. Darin versuche ich, den Untersuchungsgegenstand “Literarischer Journalismus” an den Mainstream der deutschen Journalismustheorie anzubinden und gleichzeitig die Begriffe System und Struktur für internationale Forschungskontexte salonfähig zu machen. Gerade Letzteres schien mir im Rahmen der Londoner Konferenz ein besonders reizvolles Unterfangen, denn außerhalb des deutschen Sprachraums ist Luhmanns funktional-strukturelle Systemtheorie in der Journalismusforschung nach wie vor eher unbekannt. Das zeigten auch verschiedene Flurgespräche mit nicht-deutschen Fachkollegen im Anschluss an mein Panel: “Wie hieß noch mal dieser Soziologe, auf den du dich bezogen hast?” Insgesamt war ich aber angenehm überrascht, wie offen und interessiert meine Ideen aufgenommen und diskutiert wurden. Überhaupt war die gesamte Konferenz von einem sehr kollegialen Konversationston geprägt, bei dem Theorieschubladen ebenso wenig eine Rolle spielten wie Fächergrenzen. Ausschlaggebend dafür war sicherlich das besondere sinnstiftende Potenzial, das das Forschungsfeld der Literary Journalism Studies mit sich zu bringen scheint. In vielen Ländern, auch in Deutschland, fristet dieser Bereich nach wie vor ein Nischendasein. Umso größer ist daher die Freude, im internationalen Kontext auf gleichgesinnte Forscher zu treffen, die an einem vorurteilsfreien Austausch interessiert sind. Die Londoner Konferenz bot dafür einen idealen Rahmen. Eine äußerst gewinnbringende Veranstaltung!

Im Folgenden dokumentiere ich meine Präsentation:

Probleme und Perspektiven des Medienjournalismus

Gestern ging in Leipzig eine internationale Fachtagung zum gegenwärtigen Zustand des Medienjournalismus zu Ende. Als Referenten und Podiumsteilnehmer waren eine ganze Reihe illustrer Persönlichkeiten aus der journalistischen Praxis und der Journalismusforschung eingeladen. Organisiert wurde das Programm von Michael Haller und seinem Team am Institut für Praktische Journalismusforschung, die damit gleichzeitig das zehnte Jubiläum der Fachzeitschrift “message” feierten. Obwohl ich nur am zweiten Konferenztag dabei sein konnte, habe ich die Veranstaltung als äußerst gewinnbringend empfunden. Nachdem in den Jahren bis 2005 etliche Forschungsarbeiten zu diesem Thema entstanden sind, ist es seitdem aus wissenschaftlicher Sicht ein wenig ruhiger um den Medienjournalismus geworden. Schön also, dass die journalistische Selbstberichterstattung mal wieder auf die Agenda geraten ist.

Gemeinsam mit Susanne Fengler durfte ich im Rahmen der Veranstaltung erste Forschungsergebnisse aus unserem Projekt zur “Media Accountability and Transparency in Europe” (MediaAcT) präsentieren. In unserem Vortrag “Transparenz und Selbstkritik bei den EU-Nachbarn” haben wir einige Detailbefunde zu Presseräten, Medienjournalismus und Medienblogs im europäischen Vergleich zusammengetragen. Die hier dokumentierten Präsentationsfolien zeigen natürlich nur einen kleinen Ausschnitt aus unserer bisherigen Bestandsaufnahme. Ein systematischer Vergleich folgt!

Literarischer Journalismus als “media accountability system”

jojo.jpgIn den vergangenen Monaten haben mich vor allem zwei Großprojekte beschäftigt: zum einen das internationale Forschungsprojekt “Media Accountability and Transparency in Europe” (MediaAcT), für das ich seit Beginn des Jahres als Scientific Officer tätig bin, zum anderen meine Dissertation. Für die neue Ausgabe des “Journalistik Journals”, das ich nach wie vor redigiere, habe ich erstmals einen Brückenschlag zwischen diesen beiden Projekten gewagt. Der kurze Aufsatz “Literarisierung als Systemschutz” beschreibt das Berichterstattungsmuster des literarischen Journalismus als Reflexionseinrichtung des Journalismussystems. Ihm kommen damit ähnliche Aufgaben zu wie anderen “media accountability systems” — etwa Presseräten oder Medienjournalismus: Gemeinsam helfen sie der journalistischen Profession, sich selbst zu erhalten.

Der Text ist Teil einer Schwerpunktausgabe des JoJos, die sich unter dem Titel “Kritik in der Krise?” dem “wechselvollen Verhältnis von Kultur und Journalismus” widmet. Äußerer Anlass ist das Kulturhauptstadtjahr 2010, das im Ruhrgebiet gegenwärtig einige Sogwirkung verursacht. Neben meinem Beitrag sind verschiedene andere Aufsätze bereits jetzt online, zum Beispiel von Margreth Lünenborg (”Kultur als zentrale Bezugsgröße”), Stephan Porombka (”Ein kurzes Briefing zum Kulturjournalismus”), Gunter Reus (”Berichter oder Richter?”), Karl Prümm (”Es ist still geworden”) und Jörg-Uwe Nieland (”Popjournalismus als Kulturkritik”). Das gedruckte Heft wird ab der kommenden Woche ausgeliefert.

Wer an einem (kostenlosen) Bezug der Zeitschrift interessiert ist, kann mir gerne schreiben!