Medienkritiker und Ombudsleute als Qualitätsfaktor

Welchen Beitrag können Medienjournalisten und Ombudsleute als Impulsgeber für die journalistische Qualitätssicherung leisten? Diese Leitfrage stand im Mittelpunkt des Herbstforums der “Initiative Qualität im Journalismus” (IQ), das vor einigen Wochen in Berlin stattfand. Eine umfangreiche Dokumentation der Veranstaltung liegt nun auf der Webseite der IQ vor. Der Reader enthält eine ganze Reihe verschiedener Arbeitsmaterialien und bereitet das Thema auch für diejenigen anschaulich auf, die nicht live dabei waren.

Ein interessantes Ergebnis der Tagung war übrigens die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft deutscher Ombudsleute und Leseranwälte, in der Erfahrungen ausgetauscht und neue Modelle entwickelt werden sollen. Möglicherweise ist dies ein erster Schritt zur Institutionalisierung des Ombudswesens in der deutschen Medienbranche — ein Modell des Austausches zwischen Medienschaffenden und Rezipienten, das hierzulande lange sträflich vernachlässigt war.

Weitere Diskussionsbeiträge zur IQ-Tagung hat auch Daniel Fiene zusammengetragen, mit dem ich im ersten Panel über das Sein und Sollen des Medienjournalismus diskutieren durfte.

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