Gestern ging in Leipzig eine internationale Fachtagung zum gegenwärtigen Zustand des Medienjournalismus zu Ende. Als Referenten und Podiumsteilnehmer waren eine ganze Reihe illustrer Persönlichkeiten aus der journalistischen Praxis und der Journalismusforschung eingeladen. Organisiert wurde das Programm von Michael Haller und seinem Team am Institut für Praktische Journalismusforschung, die damit gleichzeitig das zehnte Jubiläum der Fachzeitschrift “message” feierten. Obwohl ich nur am zweiten Konferenztag dabei sein konnte, habe ich die Veranstaltung als äußerst gewinnbringend empfunden. Nachdem in den Jahren bis 2005 etliche Forschungsarbeiten zu diesem Thema entstanden sind, ist es seitdem aus wissenschaftlicher Sicht ein wenig ruhiger um den Medienjournalismus geworden. Schön also, dass die journalistische Selbstberichterstattung mal wieder auf die Agenda geraten ist.
Gemeinsam mit Susanne Fengler durfte ich im Rahmen der Veranstaltung erste Forschungsergebnisse aus unserem Projekt zur “Media Accountability and Transparency in Europe” (MediaAcT) präsentieren. In unserem Vortrag “Transparenz und Selbstkritik bei den EU-Nachbarn” haben wir einige Detailbefunde zu Presseräten, Medienjournalismus und Medienblogs im europäischen Vergleich zusammengetragen. Die hier dokumentierten Präsentationsfolien zeigen natürlich nur einen kleinen Ausschnitt aus unserer bisherigen Bestandsaufnahme. Ein systematischer Vergleich folgt!











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