“Um die Zukunft der Medienkritik in den klassischen Medien ist es nicht gut bestellt.” So lautet die Quintessenz eines Vortrages, den Stefan Niggemeier gestern Abend am Institut für Medienwissenschaften der Universität Paderborn gehalten hat. Dabei ging es vor allem um mögliche Alternativen zum herkömmlichen Medienjournalismus, also um “BILDblog, Medienkritik im Internet, das Selbständigmachen und sowas” — das übliche “Zeugs” eben, um mit den Worten Niggemeiers zu sprechen. Dankenswerterweise haben die Paderborner Kollegen dieses “Zeugs” via Mogulus dokumentiert — oder wenigstens Teile davon, die ersten 20 Minuten des Referats fehlen nämlich. Aber der Rest ist auch sehenswert!
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Herrje, was habe ich da wieder angerichtet?
Also, erstmal ist Paderborn natürlich kein “Nest”, sondern bereits seit über 10 Jahre “Multimediakompetenzzentrum”. D.h. wir haben hier durchaus Strom und sogar Internet.
Und technikfreudig sind wir natürlich auch. Sonst hätte es die Liveübertragung gestern auch gar nicht gegeben. Bei der ging es allerdings eher um die Frage, wie weit man inzwischen mit einem Webbrowser und einer 10-Euro-Webcam kommt (Siehe u.a. zweinull.cc letztens). Letztere hing direkt vorne am Dozenten-PC und wurde von mir via WLAN aus dem Publikum remote gesteuert (geht es technikfreudiger? Ich denke nicht … ,).
Aufgezeichnet habe ich übrigens erst auf Zuruf im Chat. Warum der OnDemand-Stream nach 35 Minuten stockt, kann ich allerdings nicht nachvollziehen.
Auf diesen total exclusiven Bild sieht man einen Teil des Setups. Nämlich die über WLAN aufgebaute VNC-Verbindung zum Dozenten-PC auf meinem MacBook. Für weit mehr als “an/aus” und “Ton leiser/lauter” reicht das freilich nicht.
Hallo Jörg-Olaf,
Beste Grüße, Tobias
das mit dem “Provinznest” im “ostwestfälischen Nirgendwo” war der Kollege vom Mainplog, nicht ich. Deine Disputatio richtet sich wahrscheinlich eher an ihn. Ich selbst habe nur beste Erinnerungen an Paderborn. Für deinen Einsatz sei dir an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt.