Die Idee zu coolepark.de treibt mich schon seit einiger Zeit um. Eine eigene, unabhängige Publikationsplattform im Internet erschien mir zuletzt immer wichtiger — aus beruflichen und privaten Gründen.
Aus beruflicher Perspektive macht ein Weblog nicht nur als öffentlich zugänglicher Speicher Sinn, der Informationen aufnimmt und dokumentiert, die im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit als Journalist und Kommunikationswissenschaftler von Bedeutung sind. Gleichzeitig verstehe ich diese Seite auch als Experimentierkasten und Skizzenblatt. Hier können auch solche Beiträge ventiliert werden, die über das Ideenstadium noch nicht hinausgelangt sind. Hier können sie in Ruhe reifen — oder durch kreativen Input von außen weiterentwickelt werden.
Als Privatperson sehe ich in diesem Blog vor allem ein Instrument der Kommunikationshygiene. Angesichts der zahlreichen und gerne zitierten Pauschalschmähungen, derer sich die Blogosphäre immer wieder erwehren muss (Weblogs als “privater Tabledance” und als “Klowände des Internets“), mag das überraschen. Doch letztlich geht es mir vor allem um dies: um eine Möglichkeit des Rückzugs und der Reflexion, mit dem Ziel, die Gedanken zu ordnen und sie möglichst widerspruchsfrei, ökonomisch und verständlich zu artikulieren und zu diskutieren. Auch hierbei bitte ich um Mitwirkung künftiger Kommentatoren.
In diesem Sinne öffnet Coole Park allen Gästen seine Pforten. “Here, traveller, scholar, poet, take your stand“!
Foto: Mark Grealish












Kurz nach meinem Besuch in der Lehrredaktion? Hatte das motivierenden Charakter?
Das kann ich nicht bestreiten. Wie gesagt: Die Idee war schon ein bisschen länger da. Aber für den Schritt zur Umsetzung brauchte es ein wenig Unterstützung. Da war unsere Kritikrunde sicherlich hilfreich…